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Wunderthausen Auswandererzentrumvon Dr. Paul Riedesel (Minneapolis) verfasst
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Wegen des kargen Bodens und der begrenzten Möglichkeiten, war die Grafschaft Wittgenstein-Berleburg immer eine Quelle der Auswanderer. In früheren Zeiten waren Burschen und Mägde oftmals nach Hessen oder Nausau gezogen. Einige waren in dem 18ten Jahrhundert nach Amerika gegangen, aber die Reise war gefahrvoll und schwierig. Erst nach der Bauernbefreiung in dem 19ten Jahrhundert war die Zeit reif, eine große Welle der Auswanderung nach Amerika zu starten. Am Anfang stand oft ein großer Aufwand an Bürokratismus, da viele Bürger versuchten ohne die noch ausstehenden Zahlungen an den Adel, sich bei Nacht und Nebel aus dem Staub zu machen. Die vielen Leute hatten vor allem ein logistisches Problem, sie mussten ihre persönlichen Habe und sich selbst an die Häfen, über den Ozean und durch Amerika bringen. In Amerika gab es Ackerland - Millionen Morgen neues, preiswertes Ackerland. In diesem Jahrhundert hatten Millionen von Söhnen und Töchtern Europas neue Leben in der Neuen Welt gesucht. Unter ihnen waren zahlreiche Wunderthäuser, aber ihre Geschichten liegen oftmals im Verborgenen. Das Ziel dieser Seiten ist es, Informationen über diese nach Amerika gezogenen Auswanderer zu teilen. Mein spezielles Thema sind die Auswanderer des 19ten Jahrhunderts. Die Geschichte der großen Familie Riedesel ist am besten bekannt und beschrieben, aber sie hatten in den Hauptsiedlungsorten viele Verwandte, die Homrighausen, Strackbein, Knoche, Wetter u.s.w. hießen. |